IG Metall
Metall-Tarifrunde 2013
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Inhalt

22.03.2013 Ι Erste Verhandlung Küste

Arbeitgeber sind jetzt am Zug


In Aktion: 150 Metalerinnen und Metaller bei der ersten Tarifverhandlung Küste


In Hamburg endete die erste Runde für die 140 000 Metall- und Elektro-Beschäftigten an der Küste ebenfalls ohne Ergebnis. Die IG Metall forderte den Arbeitgeberverband Nordmetall auf, in der zweiten Verhandlung am 24. April sich aktiv einzubringen und ein Angebot vorzulegen. "Wenn sie wirklich eine schnelle Lösung wollen, dann muss in Kiel ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch", kommentierte IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken die Blockade der Arbeitgeber. Rund 150 Metallerinnen und Metaller waren ebenfalls dabei und protestierten lautstark für ein Lohnplus von 5,5 Prozent.

22.03.2013 Ι Erste Verhandlung Niedersachsen

Erst nichts anbieten und dann einen Monat pausieren

Ohne ein Angebot der Arbeitgeber endete in Hannover die erste Verhandlungsrunde für die rund 100 000 Beschäftigten der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie. Als völlig unverständlich bezeichnete es IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine, dass die Arbeitgeber offensichtlich kein Interesse an einer zügigen Tarifrunde haben. "Es nützt nichts, den Kopf in den Schnee zu stecken und auf den Frühling zu warten. Konflikte müssen gelöst werden, wenn sie anstehen." Die zweite Verhandlung ist am 22. April in Hannover.

22.03.2013 Ι Erste Verhandlung Nordrhein-Westfalen

Ostereier zum Verhandlungsauftakt in NRW

Tarifauftakt in NRW: Ein Osterkorb für die Arvbeitgeber
Tarifauftakt in NRW: Ein Osterkorb für die Arbeitgeber.

Vor der Stadthalle in Bielefeld empfingen lautstark 500 Metallerinnen und Metaller die Arbeitgeber zur ersten Runde für die 700 000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie.Dabei überreichten 'Osterhasen' den Metall-Chefs einen Osterkorb und forderten sie auf, ihnen ein ordentliches Lohnplus hinein zu packen. "Sichere und neue Arbeitsplätze gibt es nur mit einem kräftigen Wachstumsmotor, in Deutschland und in Europa. Der private Konsum muss zur treibenden Kraft werden. Und das geht nur mit steigenden Einkommen", begründete IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld. Die nächste Verhandlung für NRW ist am 22. April in Neuss.

22.03.2013 Ι Erste Verhandlung Thüringen

Mit einer bunten Osterhasen-Aktion in die erste Runde


Metaller als Osterhasen in Erfurt: Tarifaktion für 5,5 Prozent mehr Geld.

Selbst die schwungvolle und bunte Osterhasen-Aktion der Metaller zum Tarifauftakt vermochte es nicht, die Arbeitgeber zur Einsicht zu bewegen. Sie ließen die IG Metall auf ein Angebot nur hoffen. Somit endete auch in Erfurt die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Thüringer Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild begründete die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld mit der guten und weiterhin stabilen wirtschaftlichen Entwicklung der Branche, die mit rund 80 000 Arbeitnehmern eine der größten Arbeitgeber in Thüringen ist. Die nächste Verhandlung ist am 25. April.

21.03.2013 Ι Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Geldsäcke der Arbeitgeber sind gut gefüllt


Metaller überreichen in Esslingen Geldsäcke an die Arbeitgeber. Foto: IG Metall Baden-Württemberg

In Esslingen trennten sich IG Metall und Arbeitgeber nach der ersten Verhandlung für die baden-württembergische Metall- und Elektrobranche ergebnislos. Die IG Metall strebt einen zügigen Abschluss an und erwartet bei der nächsten Runde am 19. April ein Angebot von den Arbeitgebern. "Alles andere macht keinen Sinn, denn es geht in dieser Tarifrunde um reine Zahlen und keine hochkomplexen qualitativen Themen wie letztes Mal. Im April zeigt sich, ob die Arbeitgeber nur über eine beschleunigte Tarifrunde philosophieren oder wirklich den Fuß von der Bremse nehmen und in der zweiten Runde ein verhandelbares Angebot vorlegen", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann. Vor dem Verhandlungsstart überreichten mehrere Dutzend Metallerinnen und Metaller den Arbeitsgebern symbolische Geldsäcke. Schließlich seien sie so gut gefüllt, dass die Forderung nach 5,5 Prozent Plus ohne Probleme für die Unternehmen bezahlbar sei.

21.03.2013 Ι Erste Verhandlung Berlin und Brandenburg

Forderung passt sehr gut in die Landschaft


Schneetreiben zur Demo vor dem Verhandlungsort im Berliner Tiergarten: Fotos: Bodo Grzonka

Die erste Verhandlung für die Metall- und Elektro-Beschäftigten in Berlin und Brandenburg endete ebenfalls ergebnislos. Ein Angebot wollten die Arbeitgeber im Berliner Tiergarten nicht vorlegen. Selbst der heftige Schneefall konnte über 200 Metallerinnen und Metaller nicht davon abhalten, vor dem Verhandlungslokal für ihre Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld zu demonstrieren. "Unsere Forderung passt sehr gut in die Landschaft. Wir stärken durch ordentliche Einkommenserhöhungen die Kaufkraft von über 100 000 Menschen und deren Familien hier in der Region. Das sichert die Inlandsnachfrage und sorgt für wirtschaftlichen Aufschwung und stabile Arbeitsplätze", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Die zweite Verhandlung ist am 24. April beim Arbeitgeberverband VME in Berlin.

21.03.2013 Ι Erste Verhandlung Sachsen-Anhalt

Statt zügig zu verhandeln ziehen Arbeitgeber Winterschlaf vor

Statt konstruktiv und zügig über die Forderung von 5,5 Prozent Plus zu verhandeln, "ziehen es die Arbeitgeber offensichtlich vor, einen Monat in den Winterschlaf zu gehen, bevor sie bereit sind, sich erneut mit der IG Metall an den Verhandlungstisch zu setzen", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine nach der ersten Verhandlung für die 10 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Denn die Arbeitgeber blockten nicht nur, sondern wollen sich erst am 23. April wieder mit der IG Metall zur zweiten Runde treffen. Für die IG Metall ist das völlig unverständlich. "Konflikte müssen gelöst werden, wenn sie auf der Tagesordnung stehen", befand Meine.

19.03.2013 Ι Erste Verhandlung Bayern

Mit guter Laune und Musik in die WarmUp-Runde


200 junge Metallerinnen und Metaller bei der WarmUp-Runde. Fotos: IG Metall Bayern

In Unterhaching bei München hat heute die erste Tarifverhandlung für die 770 000 Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie begonnen. Mit Schwung, guter Laune und Musik demonstrierten vor dem Verhandlungslokal rund 200 junge Metallerinnen und Metaller für die IG Metall-Forderung: 5,5 Prozent mehr Geld und 60 Euro für die Azubis. In seiner Rede betonte IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler, dass die Forderung gerecht sei und mit Blick auf die Binnennachfrage wirtschaftlich sinnvoll und finanzierbar. Wie bei der ersten Runde zu erwarten, lehnten die Arbeitgeber die Forderung erst einmal ab. Ein Knackpunkt ist auch die Laufzeit des zu verhandelnden Tarifvertrages: Die IG Metall strebt zwölf Monate an. Die Arbeitgeber wollen eine lange Laufzeit.

19.03.2013 Ι Erste Verhandlung Mittelgruppe

Tarifauftakt mit Protesten


Tarifauftakt in Darmstadt: Metaller in Aktion. Fotos: Frank Rumpenhorst

In Darmstadt endete die erste Verhandlung für die rund 400 000 Metall- und Elektro-Beschäftigten in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ebenfalls ergebnislos. Dort protestierten rund 1100 Beschäftigte lautstark und fantasievoll für ihre Forderung nach 5,5 Prozent Plus. "Wenn wir in der Metallindustrie keine ordentliche Lohnsteigerung mehr hinkriegen, wo soll das denn sonst noch der Fall sein?", erklärte IG Metall-Verhandlungsführer Armin Schild. Auch hier wiesen die Arbeitgeber - wie nicht anders zu erwarten - die Forderung als überzogen zurück.
Links und Zusatzinformationen
Gute Argumente für 5,5 Prozent mehr


Ein Plus für uns ist ein Plus für alle:
Piliotabschluss Bayern
Übernahmeverhandlungen


Donnerstag, 16. Mai 2013
  • Baden-Württemberg
  • Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
  • Nordrhein-Westfalen

Freitag, 17. Mai 2013

  • Niedersachsen
  • Sachsen

Mittwoch, 22. Mai 2013

  • Thüringen

Donnerstag, 23. Mai 2013

  • Berlin-Brandenburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Osnabrück-Emsland

Montag, 27. Mai 2013

  • Küste


Nach den Verhandlungen entscheiden jeweils die regionalen IG Metall-Tarifkommissionen, ob sie das Ergebnis annehmen.

Wozu sind Tarifverträge gut?

Die IG Metall handelt mit den Arbeit- gebern Tarifverträge aus. Sie regeln Löhne, Gehälter und Vergütungen für Auszubildende - aber auch, wie lange Arbeitnehmer arbeiten müssen und wieviel Urlaubstage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld ihnen zusteht. Beschäftigte, für die Tarifverträge gelten, haben die 35-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr. Gäbe es sie nicht, wären die Arbeitszeiten länger und der Urlaub kürzer - laut Gesetz nur 20 Arbeitstage. Meist gelten die Tarifver- träge für ein Jahr oder auch länger. Wenn sie ablaufen, wird über neue verhandelt.

Weitere Tarif-Meldungen

Tarif-News

28.11.2014 I Tarifabschluss Metallbau- und Feinwerktechnik
Ab Januar 2015 bekommen die Beschäftigten in der baden-württembergi- schen Metallbau- und Feinwerktechnik-Branche ein Plus von 2,3 Prozent. Im Dezember gibt es für sie 50 Euro und für die Auszubildenden 30 Euro mehr.
25.11.2014 I Tarifabschluss Parkett- und Bodenlegerhandwerk
Nach über zehn Jahren gibt es wieder IG Metall-Tarifverträge für das Parkett- und Bodenlegerhandwerk. Die wichtigsten Punkte des Ergebnisses sind ein einheitlicher Mantel- und Entgelttarif- vertrag für Ost und West. Letzterer sieht jetzt einen Ecklohn vor von 13,10 Euro gegenüber dem bisherigen "Christen"-Tarifvertrag von 12,56 Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von 4,4 Prozent im Westen und von über 13 Prozent im Osten.
10.11.2014 I Tarifverhandlungen Tischerhandwerk

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten des Tischlerhandwerks im Osten ein Plus von 5,4 Prozent für zwölf Monate. Nach der ergebnislosen Verhandlung am 24. Oktober geht es erst im nächsten Jahr wieder weiter.

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